Hallo Kroatien

Die erste Nacht in Kroatien verbringen wir auf einem Zeltplatz in Novigrad. Das Wetter hat von bitterkalt, regnerisch zu mild, strahlendschön gewechselt und wir können nun endlich unser Vordach vom Bus testen. Natürlich sitzt es wie angegossen.

Die Nacht ist viel wärmer als die letzte und am Morgen weckt uns das rauschen der Wellen. Wir sind am Meer angekommen. Als es ums bezahlen des Zeltplatzes geht fällt uns auf, dass wir kein einziges Wort Kroatisch können. Wie peinlich! Auf der Fahrt zum nächsten Dorf lernen wir ein paar wenige Worte, die man für ein freundliches Hallo so braucht. Hvala, da, ne, dobar dan, molim und platiti molim.

Als nächstes steht ein kleiner Stadtmarathon auf dem Programm. Von Porec über Rovinj nach Pula. Alles wunderschöne Küstendörfer im römisch-venezianischem Stil. Helle Farben an den Häusern, Tonziegeldächer und Wäscheleinen in schwindelerregenden Höhen. Und überall am Ende der Gassen glitzert das Meer in der Sonne. Einfach wunderschön. Ab und zu streicht einem eine Katze um die Beine und in der ferne hört man eine Kirchenglocke läuten. Die Zeit vergeht wie im Flug und schon suchen wir uns in Pula ein Nachtlager.

Pula ist bekannt für die vielen römischen Bauten wie der Triumphbogen der Sergier, das Forum oder das Amphitheater. Vorallem das letztere hat es uns angetan. Die Arena ist sehr beeindruckend und wurde zeitgleich mit dem römischen Kolosseum erbaut. Wir lassen es uns nicht nehmen, dieses Bauwerk in der Nacht zu fotografieren. Wir streifen durch das schön beläuchtete Städtchen und geniessen das treiben in den Gassen. Auch spät in der Nacht wirkt es hier nie ausgestorben. Der erste Eindruck von Kroatien ist super!