Nach so viel Stadt brauchen wir etwas Natur. Dies führt uns in den Joshua Tree Nationalpark, drei Stunden von LA entfernt. Der Park ist bekannt für seine Steinformationen und natürlich für den Joshua Baum sowie verschiedene Kakteen.
Die Landschaft lädt nicht nur zum spatzieren ein, sondern auch zum klettern. Es gibt verschiedene Routen im Park, die man zum Sportklettern nutzen kann. Aber auch wenn man Seil und Haken nicht dabei hat, macht es Spass, auf den runden Felsbrocken rum zu kraxeln.
Das Licht, der rötliche Stein und der blaue Himmel bieten beste Verhältnisse zum Fotografieren. Uns gefällt die Ruhe und das Unterwegs sein. Wir übernachten in einem super 8 Motel in der Nähe des Parkes, da am nächsten Tag noch einen Roadtrip zum grössten See in Californien ansteht.
Genaugenommen ist es ein Salzsee und wie wir gelesen haben, sollten die Geisterstädte um den See herum spannende Fotosujets abgeben. Wir entscheiden uns für Bombay Beach und merken erst vor Ort, dass es hier zwar aussieht wie in einer Geisterstadt, die Häuser jedoch sehr wohl bewohnt sind. Was das Ganze noch grusliger macht als es sonst schon ist. Der Ort zeigt, wie schlecht es um die USA wirklich steht und dass totale Armut überall möglich ist.