Letzte Tage in Nicaragua

Nach den erholsamen Tagen auf der Insel, gehts wieder zurück ans Festland. Wir lernten auf Ometepe ein Kanadisches Pärchen kennen und machten mit ihnen aus, dass wir uns in ein paar Tagen in Granada wieder sehen werden.

Wir sind extrem neugierig, wie Granada heute aussieht. Noch vor 8 Jahren war es ein verschlafenes Städtchen das am Abend extrem ausgestorben daher kam. Mal sehen wie es heute auf uns wirkt. Schon anhand der Guesthouses im Reiseführer muss es an Tourismus wohl zugelegt haben. Als wir aus dem Bus steigen wir uns dies auch bestätigt. Es ist lebhaft und voll. Wir suchen uns ein gemütliches Hostel etwas ausserhalb des Zentrums und schlendern nach dem Zimmerbezug etwas durch die Gassen. Was uns als erstes ins Auge fällt sind die vergitterten Fenster und Türen. Haben die reichen Managuaner, die Ferienwohnungen in Granada besitzen und die vielen Touristen die Kriminellen angezogen? Oder hat nur jeder Angst, man könnte ihm was wegnehmen? Auf jeden Fall ist das für uns neu.

Die Stadt gefällt uns aber nach wie vor gut. Es gibt zwar viel mehr Touristen und auch die extra angelegte Fussgängerzone wirkt irgendwie etwas befremdend aber alles in allem gefällts uns immer noch hier. Auch der kleine Ausflug zum Lago de Apoyo, einem nahegelegenen Kratersee, ist ein voller Erfolg. Und am letzten Tag treffen wir noch wie verabredet die zwei Kanadier zum Nachtessen.

Wir können sagen: Nicaragua ist immer noch eines unserer Favoriten unter den Ländern in Zentralamerika!