Wir nehmen die Nachtfähre Richtung Bari, Italien. Da wir nicht auf einer längeren Reise sind, und somit am Ende des Monats wieder Geld rein kommt, gönnen wir uns den Luxus einer Kabine. Unsere Fähre legt etwas verspätet ab, da doch tatsächlich ein italienischer Reisecar auf der Strecke vom Parkplatz zur Schiffsrampe liegengeblieben ist. Der gestresste Mechaniker konnte aber in letzter Sekunde das Gefährt zum rollen bringen und dies war Anlass zu einem Spontanen Applaus von den beobachtenden und wartenden Passagieren auf Deck. Alle dabei? – Dann kanns ja los gehn.
Die Überfahrt verläuft störungsfrei. Die Wellen schaukeln uns in den Schlaf und als wir die Augen schliessen, erklingt auch schon der Wecker wieder. Das fantastische an einer gebuchten Kabine ist das inkludierte Frühstück. Und so verlassen wir gestärkt und ausgeschlafen den Bauch der Fähre.
Unser nächster Halt ist bei Gaby und Remo . Die Beiden wohnen in Abatemarco, einem kleinen Dorf oberhalb von Sapri. Wir geniessen spannende Gespräche und feines Essen. Auch kommen wir in den Genuss von frischen Früchten direkt aus dem Garten. Es hat schon seine Vorteile im Süden zu wohnen. Da wir leider nicht mehr allzu viel Zeit haben, bleiben wir nur eine Nacht. Schon gehts weiter nach Florenz. Unsere letzte Station bevor wir wieder in die Schweiz reisen.
Der Zeltplatz in Florenz ist sehr zentral gelegen und so stehen wir am morgen früh auf um die Stadt unsicher zu machen. Leider meint es Petrus nicht gut mit uns und als wir auf dem Michelangelo-Platz stehen und auf das verregnete Florenz runter schauen, macht es uns gar nicht mehr an durch die nassen Gassen zu flanieren. Somit entscheiden wir uns diese Prunkvolle Stadt ein andermal zu besuchen.
Also... ab durch den Gotthard und zurück in die Schweiz.